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Pressemitteilung

Blockchain kann Datensicherheit in Energieinfrastruktur verbessern

Eine neue gemeinsame Publikation der Deutschen Energie-Agentur (dena) und der ESMT Berlin untersucht, wie Blockchain-Technologie die Datensicherheit von Smart Metern erhöhen kann. Die englischsprachige Publikation baut auf den Diskussionen internationaler Experten auf der Blockchain-Konferenz EventHorizon 2017 auf.

Intelligente Zähler bieten Energieerzeugern und Endnutzern erhebliche Vorteile bei der verbesserten Datenerhebung. Durch den Einsatz dezentraler Technologien wie Blockchain schaffen Smart Meter zudem Möglichkeiten für den Peer-to-Peer-Handel, wodurch die Autonomie und Entscheidungsfreiheit der Verbraucher gestärkt werden.

Wie jedoch einige EventHorizon-Panelisten verlangen, sind die aktuellen internationalen Protokolle für die Kommunikation zwischen Energielieferanten, intelligenten Zählern und Haushaltsgeräten nicht ausreichend geschützt. Smart Meter können somit zu High-Exposure-Gateways werden, die Hacker für sensible Kundendaten nutzen können.

Als dezentrales Transaktionsprotokoll bietet Blockchain das Potenzial, Lösungen für solche Schwachstellen bereitzustellen. Aber EventHorizon Experten warnen, dass die derzeit verfügbaren Blockchains immer noch zu langsam sind. "Das ändert sich", sagte Christoph Burger, einer der Autoren des Berichts und Experte für Blockchain an der ESMT. "Initiativen, die von Gruppen wie der Energy Web Foundation geleitet werden, sowie breitere Industrie-Blockchain-Allianzen wie Ethereum Enterprise Alliance oder HyperLedger entwickeln effizientere Blockchains."

Die Publikation mit dem Titel „Vulnerabilities in smart meter infrastructure – can blockchain provide a solution?“ steht kostenlos zur Verfügung unter http://bit.ly/2EHs1tC.

Weitere Informationen über Blockchain im Energiesektor finden Sie unter https://execed.esmt.berlin/thought-leadership/activities-field-energy.

 

Über die ESMT Berlin

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